Die degressive Abschreibung (Absetzung für Abnutzung) für den Wohnungsbau wird für einen Zeitraum von sechs Jahren eingeführt, beginnend ab einem Effizienzstandard von 55 und für alle Bauprojekte ab dem 1. Oktober 2023. Das Bundeskabinett hat die Vorschläge von Bauministerin Klara Geywitz für neue Steueranreize gebilligt.
Über einen Zeitraum von sechs Jahren können Investoren fünf Prozent der Investitionskosten für den Wohnungsbau steuerlich abschreiben, ohne Höchstgrenzen, vorausgesetzt, der Effizienzstandard beträgt mindestens 55. Diese Regelung gilt für alle Bauprojekte, die ab dem 1. Oktober 2023 unverzüglich nach Baubeginn umgesetzt werden.
Der Vorschlag für diese Maßnahme stammt von Bauministerin Klara Geywitz (SPD). Sie hat angekündigt, dass sie angesichts des dramatischen Rückgangs der Baugenehmigungen und der damit verbundenen Abnahme der Bauinvestitionen in diesem Jahr erweiterte steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten einführen möchte, um Anreize für eine zügige Umsetzung von Bauprojekten zu schaffen.
Geywitz betonte, dass die Sonderabschreibung die Realität widerspiegelt. Die in neuen Gebäuden verwendete Technologie werde oft innerhalb weniger Jahre veraltet, wodurch die Gebäude zu Beginn schneller an Wert verlieren.
DIE WICHTIGSTEN BEDINGUNGEN FÜR DIE DEGRESSIVE ABSCHREIBUNG SIND WIE FOLGT:
Die degressive Abschreibung gilt ausschließlich für neu errichtete oder neu erworbene Wohngebäude und Wohnungen.
Im ersten Jahr können fünf Prozent der Investitionskosten steuerlich geltend gemacht werden. In den folgenden Jahren können jeweils fünf Prozent des Restwerts steuerlich abgeschrieben werden.
Ein Wechsel zur linearen Abschreibung ist möglich.
Als Beispiel: Bei Investitionskosten von 400.000 Euro können im ersten Jahr 20.000 Euro (fünf Prozent von 400.000) steuerlich abgesetzt werden. Im zweiten Jahr beläuft sich der Betrag auf 19.000 Euro (400.000 Euro abzüglich der im ersten Jahr abgesetzten 20.000 Euro, ergibt einen Restwert von 380.000 Euro).
Der Baubeginn des Wohngebäudes muss zwischen dem 1. Oktober 2023 und dem 30. September 2029 liegen.
Beim Kauf einer Immobilie muss der Vertrag zwischen dem 1. Oktober 2023 und dem 30. September 2029 rechtskräftig abgeschlossen werden. Die Immobilie muss bis zum Ende des Jahres der Fertigstellung erworben werden.
In diesem Blog-Beitrag möchten wir über ein entscheidendes Thema in der Immobilienbranche sprechen – die Vermarktungsstrategie. Eine effektive Vermarktung ist der Schlüssel, um eure Immobilien professionell zu präsentieren und erfolgreich zu verkaufen. Wir teilen wertvolle Tipps und Erfahrungen mit Euch, um eure Vermarktungsstrategie zu optimieren und eure Immobilien bestmöglich zu präsentieren.
1. Versteht eure Zielgruppe genau
Bevor ihr mit der Vermarktung beginnt, ist es unerlässlich, eure Zielgruppe genau zu verstehen. Analysiert die Bedürfnisse, Vorlieben und finanziellen Möglichkeiten eurer potenziellen Käufer. Dies ermöglicht es euch, eure Vermarktungsstrategie gezielt anzupassen und treffende Angebote zu präsentieren.
2. Professionelle Fotografie und Präsentation
Bilder sind ein entscheidender Bestandteil jeder Vermarktungsstrategie. Investiert in professionelle Fotografie, um eure Immobilien bestmöglich darzustellen. Nutzt hochwertige Bilder, die die Vorzüge und Besonderheiten jeder Immobilie hervorheben. Ergänzt diese durch ansprechende Beschreibungen und gut gestaltete Präsentationen.
3. Nutzt die Kraft der Sozialen Medien
Die Verwendung von sozialen Medien ist heutzutage ein Muss für eine erfolgreiche Vermarktung. Plattformen wie Facebook, Instagram, LinkedIn und Twitter bieten eine enorme Reichweite und die Möglichkeit, gezielte Werbung zu schalten. Nutzt diese Kanäle, um eure Immobilien einem breiten Publikum zu präsentieren.
4. Online-Plattformen für Immobilienanzeigen
Nutzt spezialisierte Immobilienportale, um eure Immobilienanzeigen zu schalten. Diese Plattformen ziehen Käufer an, die aktiv nach Immobilien suchen. Optimiert eure Anzeigen mit relevanten Informationen, hochwertigen Bildern und einer klaren Kontaktauforderung.
5. Organisiert Events und Besichtigungen
Organisiert Veranstaltungen und offene Besichtigungen, um potenzielle Käufer anzulocken. Live-Besichtigungen bieten die Möglichkeit, den Interessenten die Immobilie aus erster Hand zu präsentieren und auf ihre Fragen einzugehen. Dies schafft Vertrauen und fördert den Verkaufsprozess.
6. Netzwerken und Partnerschaften
Kooperiert mit anderen Immobilienprofis, Maklern, Finanzexperten oder Anwälten, um eure Reichweite zu erhöhen. Ein gut funktionierendes Netzwerk kann wertvolle Empfehlungen und Kontakte liefern, die zu erfolgreichen Verkäufen führen können.
Fazit: Eine effektive Vermarktungsstrategie ist der Schlüssel zum Erfolg
Eine effektive Vermarktungsstrategie ist entscheidend, um eure Immobilien erfolgreich zu präsentieren und zu verkaufen. Versteht eure Zielgruppe, nutzt die Kraft der Sozialen Medien, präsentiert eure Immobilien professionell und nutzt Networking effektiv. Mit einer gut durchdachten Vermarktungsstrategie werdet ihr eure Immobilien bestmöglich präsentieren und den Verkauf vorantreiben. Das alles hört sich ganz schön herausfordernd an, oder? Genau diese Tätigkeiten übernimmt unsere Immobilienabteilung für Euch. Von der Verkaufsidee bis zur Hausübergabe mit Profis arbeiten! #bessermituns
Sie haben sich entschieden: raus aus der Miete und rein in die eigenen vier Wände. Die Immobiliensuche sollten Sie aber nicht überstürzt angehen. Unsere Checkliste zum Immobilienkauf bietet Ihnen Hilfe bei der Suche nach einem passenden Haus oder einer geeigneten Wohnung.
Haus oder Wohnung: Was soll es werden?
Die Absicht, einen Immobilienkauf in einer schönen Wohngegend zu tätigen, zieht viele weitere Entscheidungen nach sich. Wägen Sie zunächst ab, welche Art von Immobilie am besten für Sie geeignet ist: eine gemütliche Wohnung oder lieber ein großes Haus? Machen Sie sich zunächst Gedanken über Ihre Lebenssituation und Bedürfnisse, bevor Sie Ihren Hauskauf oder Wohnungskauf planen. Arbeiten Sie dabei folgende Punkte auf Ihrer Checkliste ab:
Wünschen Sie sich ein Haus mit viel Platz für die Familie oder haben die Kinder das Nest bereits verlassen?
Überlegen Sie, wie viele Quadratmeter Sie im neuen Eigenheim benötigen beziehungsweise wie viele Sie sich wünschen.
Wägen Sie ab, wie viele Zimmer Sie brauchen. Haben Sie sich zum Beispiel schon immer einen Billardtisch gewünscht, bietet sich ein zusätzlicher Hobbyraum an.
Prüfen Sie Ihren finanziellen Spielraum, denn jedes zusätzliche Zimmer kostet Geld.
Soll es unbedingt ein Garten sein? Erwägen Sie Alternativen: Es gibt Wohnungen, die direkt an Spielplätze grenzen oder Häuser in der Nähe von Parkanlagen.
Neubau oder Bestandsimmobilie?
Soll es ein schicker Neubau oder lieber eine solide gebrauchte Immobilie sein? Suchen Sie nach einer Doppelhaushälfte, einem freistehenden Bungalow oder einer Eigentumswohnung? Ob Ihre Wohnwünsche in Erfüllung gehen, ist häufig vom Angebot in Ihrer Region abhängig. Selbstverständlich spielt dabei auch der Immobilienpreis eine Rolle. Bestandsimmobilien sind in der Regel günstiger als ein Neubau. Allerdings können bei gebrauchten Häusern Sanierungsmaßnahmen nötig sein, die für einen Laien nicht allein zu bewältigen sind und daher recht kostenintensiv sein können. Doch auch ein Neubau ist nicht immer bezugsfertig. Vergleichen Sie deshalb vor dem Immobilienkauf die Angebote genau. Mit etwas Glück finden Sie so Ihr Traumhaus oder eine passende Eigentumswohnung.
Checkliste: Lage der Immobilie und umgebende Infrastruktur
Für die Lebensqualität in den eigenen vier Wänden zählt nicht nur die Immobilie selbst. Lage und umgebende Infrastruktur spielen ebenfalls eine entscheidende Rolle. Liegt das Haus im Grünen zu weit entfernt vom nächsten Supermarkt oder müssen Sie täglich auf Parkplatzsuche gehen, weil es sich um eine Stadtwohnung ohne Stellplatz handelt? Solche Faktoren beeinflussen nicht nur Ihr Wohlbefinden, sondern wirken sich auch auf den Wert des Eigenheims aus, falls Sie die Immobilie später verkaufen möchten. Beschränken Sie sich also nicht auf eine Hausbesichtigung, sondern schauen Sie sich in der gesamten Wohngegend um.
Achten Sie auf die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr sowie an Autobahnen oder Schnellstraßen.
Sind Kindergärten, Spielplätze und Schulen in der Nähe?
Verfügt die Immobilie über eine Garage, über Stellplätze oder andere Parkmöglichkeiten?
Halten Sie vor dem Immobilienkauf Ausschau nach möglichen Lärm- oder Geruchsquellen wie Industrie und Straßenbahnlinien.
Befinden sich Supermärkte, Ärzte und ein Krankenhaus in der Nähe?
Erkunden Sie die Umgebung nach Freizeit- und Kulturangeboten.
Versuchen Sie, beim Spaziergang einen Eindruck von der Wohngegend und den Nachbarn zu gewinnen. Denn die Nachbarschaft ist ein wichtiger Wohlfühlfaktor.
Hauskauf oder Wohnungskauf finanzieren
Sie haben nach der Besichtigung die richtige Immobilie gefunden und Ihre Unterschrift unter den Kaufvertrag gesetzt? Dann kommt der letzte Schritt: die Finanzierung und Absicherung des Eigenheims. Dabei wirken sich Faktoren wie Ihr Eigenkapital und Einkommen auf den Finanzplan aus. Sparen Sie deshalb ausreichend Eigenkapital an – als Richtwert gelten hier mindestens 20 Prozent. Zudem ist es empfehlenswert, finanzielle Rücklagen für unvorhersehbare Ausgaben und die Instandhaltung der Immobilie zu bilden. Zukünftige Hausbesitzer sollten realistisch kalkulieren und alle Kosten miteinplanen. Hierbei dürfen Sie zum Beispiel auch die Kaufnebenkosten nicht vergessen. Zu diesen Nebenkosten gehören unter anderem die Grunderwerbsteuer, Notarkosten und die Kosten für den Eintrag ins Grundbuch. Wir helfen Ihnen dabei, die passende Baufinanzierung zu finden. Erkundigen Sie sich außerdem nach den Möglichkeiten einer staatlichen Förderung und nach Krediten. Ein Mitarbeiter Ihrer Hausbank unterstützt Sie gerne dabei. Bei Bedarf können Sie auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung oder Lebensversicherung abschließen, um sich für die Zukunft abzusichern.
Wenn Sie ein Haus oder eine Wohnung besichtigen, schauen Sie auch in den Energieausweis. Zeigt der Pfeil über der Farbskala auf Rot, ist dies ein wichtiges Signal: Hier besteht Modernisierungsbedarf. Auch diese Investition gilt es vor dem Kauf einer Immobilie zu kalkulieren und gegebenenfalls zu finanzieren. Wir erklären Ihnen, wie Sie die Informationen im Energiepass für Ihre Kaufentscheidung richtig deuten.
Weniger Heizkosten, mehr Wohnkomfort
Mit bloßem Auge können Sie den energetischen Zustand eines Hauses meist nicht beurteilen. Aus diesem Grund schreibt die Energieeinsparverordnung (EnEV) einen Energieausweis vor, den Ihnen der Verkäufer in der Regel vorlegen muss. Der Energieausweis enthält eine Grafik mit einer Farbskala, die einen ersten Überblick über die Energieeffizienz der Immobilie gibt: In den neueren Ausweisen entspricht die Klasse A+ im grünen Bereich in etwa einem Passivhaus. Klasse H weist darauf hin, dass hier der Modernisierungsbedarf sehr hoch ist. Wenn Sie die Kosten gering halten möchten, sollten Energieverbrauch oder Energiebedarf unter 100 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr liegen.
Energieausweise vergleichen
Energieausweise geben erste Anhaltspunkte zur Einschätzung der Energieeffizienz einer Immobilie. Sie 1:1 miteinander zu vergleichen, ist meist nicht möglich. Die Endenergiekennwerte für dasselbe Haus sind in einem Bedarfsausweis meist niedriger als in einem Verbrauchsausweis. Auch beim Vergleich gleicher Ausweisarten miteinander sollten Sie immer im Hinterkopf haben: Die Angaben in Verbrauchsausweisen hängen stark von den Heizgewohnheiten der jeweiligen Bewohner ab. Angaben in Bedarfsausweisen hängen davon ab, wie der jeweilige Energieberater, der den Ausweis ausgestellt hat, vorgegangen ist.
Folgekosten vor dem Kauf abschätzen
Fragen Sie den Eigentümer oder Makler, was in den letzten Jahren unternommen wurde, um die Energieeffizienz des Gebäudes zu verbessern: Wurde die Heizungsanlage erneuert? Wurden Fenster ausgetauscht, Dach oder Kellerdecke gedämmt? In Kombination mit den Informationen aus dem Energieausweis können Sie als potenzieller Käufer abschätzen, mit welchen Kosten für Heizung, Warmwasserbereitung, Lüftung sowie bei Bedarf für Modernisierungen Sie rechnen müssen. Unsere Finanzierungsexperten beraten Sie auch zu Fördermöglichkeiten für energieeffizientes Sanieren.
Hinweis: Dieser Artikel gibt nur Anregungen sowie kurze Hinweise und erhebt damit keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Informationen können eine persönliche Beratung etwa durch einen Energieberater nicht ersetzen.